Die Wolfsrudel in der Lausitz

Durch die Zusammenarbeit mit dem LUPUS Institut bei unseren Schulungen für Wolfsbetreuer kamen wir auf die Idee, in der Heimat der ersten Wölfe in Deutschland, fünf Tage lang in die Kunst des Fährtenlesens einzutauchen und mehr über die Rückkehrer zu lernen.

Fährtenlesen hat immer etwas von einem Geheimnis. Am Ende einer Kette von Spuren bewegt sich ein Lebewesen. Wir sehen es nicht, aber wir können die Zeichen interpretieren, die es hinterlässt. Somit können wir die Tiere besser kennen lernen. Was den Wolf angeht, werden wir uns einen tieferen Einblick in sein Leben verschaffen, neben seinem Sozialleben, Ernährungsverhalten und seiner Territorialität interessiert uns auch seine Rückkehr nach Deutschland. Die in diesen Tagen gefundenen Wolfshinweise geben wir an das LUPUS Institut für das sächsische Wolfsmonitoring weiter.

Von unserem, am Ufer der Spree gelegenem Basis Camp aus, werden wir jeden Tag losziehen und uns den ganzen Tag im Gelände aufhalten. In Gruppen werden wir dieses wunderschön wilde Gebiet erkunden und lernen, Spuren, Zeichen und Hinweise zu entdecken und zu lesen. Abends werden die Abenteuer des Tages erzählt und zusammengefasst, sodass wir ein immer genaueres Bild davon erhalten, was da draußen los ist.

Mit Helene vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland haben wir eine kompetente und ortskundige Biologin und Wolfsverhaltensforscherin an unserer Seite, die mit der Situation der Wölfe vor Ort bestens vertraut ist.

Themen sind u.a:

Interpretation von Gangarten, Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung, Identifizieren und Interpretieren von Losung, Fraßspuren und anderen Zeichen, das Geheimnis der Gangarten, Fährtenlesen in Gruppen, Einblick in die Biologie, das Sozialverhalten und die Raumnutzung unserer Wölfe, Wolfsmonitoring, Wolf vs. Hund …

Es stehen noch keine zukünftigen Termine fest